FC Basel erleidet bitteres Aus: Coumba Sow über Emotionen und Teamgeist nach dem Fehler

FC Basel erleidet bitteres Aus: Coumba Sow über Emotionen und Teamgeist nach dem Fehler

Der FC Basel verpasste am grünen Tisch den Einzug in den Playoff-Halbfinal gegen den FC St. Gallen, obwohl sie im Penaltyschiessen gewonnen hatten. Der Grund dafür war ein Fehler des Trainers Omar Adlani, der die nicht spielberechtigte Spielerin Lena Bubendorf in der Verlängerung einwechselte und somit die zulässige Anzahl Auswechselungen überschritt. In einem exklusiven Interview spricht Coumba Sow, die Kapitänin des FC Basel, erstmals über die emotionalen Folgen dieses abrupten Saison-Aus. Sie beschreibt die letzten Tage als „mega schwer“ und „traurig“ und betont, dass das Team zusammensteht und offen kommuniziert. Sow äußert sich zu den Reaktionen auf Instagram und erklärt, dass die Emotionen intensiv waren. „Ich wollte mich äußern, aber ich habe mir Zeit gelassen, um zu reflektieren“, so Sow. Sie hat viele Gespräche innerhalb des Teams geführt und einen Abend organisiert, um den Teamgeist zu stärken. Vor dem Penaltyschiessen bemerkte sie bereits die aufkommende Nervosität, als die Gegnerin Jana Brunner einen Protest ankündigte. Trotz des Sieges im Penaltyschiessen war Sow sich der Situation bewusst und wusste, dass „Regeln Regeln sind“. Sow reflektiert auch die turbulente Saison mit Trainerwechseln und betont die starke Dynamik des Teams. „Wir sind immer zusammengestanden“, sagt sie und blickt optimistisch auf die nächste Saison: „Ich will mit dem FC Basel einen Titel gewinnen!“ Zudem spricht sie über die anstehenden WM-Quali-Spiele und die Wichtigkeit des Trainingsprozesses unter Trainer Rafael Navarro. Sow organisiert mit Meriame Terchoun ein kostenloses Fussballcamp für Kinder, um soziale Klassen zu verbinden und die Freude am Fussball zu fördern. „Es ist wichtig, Vorbilder zu sein und den Kindern Perspektiven aufzuzeigen“, schließt sie.

Source: 20 Minuten - 2026-05-14