Julian Schieber erinnert sich an seine unvergesslichen Jahre beim BVB

Julian Schieber blickt nostalgisch auf seine Zeit bei Borussia Dortmund zurück, wo er von 2012 bis 2014 unter Vertrag stand. In einem Interview auf dem BVB-YouTube-Channel äußerte er sich über seine Erfahrungen und die 57 Pflichtspiele, die er für den Verein absolvierte. Trotz seiner Rolle als Joker und der starken Konkurrenz durch Spieler wie Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang, beschreibt Schieber seine Zeit als "wunderschöne Jahre". Er betont: "Es bleibt immer schwarz-gelb in meinem Herzen. Es waren intensive Jahre. Viele Menschen sagen, es hat ja nicht so gut geklappt. Aber nein, ich will keinen Tag von diesen zwei Jahren missen." Nach seiner aktiven Karriere, die 2020 endete, spielte Schieber 2024 noch für den Bezirksligisten SG Oppenweiler-Strümpfelbach. Während seiner Zeit beim BVB war er nur zehn Mal in der Startelf unter Cheftrainer Jürgen Klopp, doch er hebt den Teamgeist hervor: "Ich hatte das Gefühl, dass ich da anerkannt und akzeptiert wurde. Die Truppe war so intakt und so impulsiv." Insgesamt erzielte er sechs Tore im schwarz-gelben Trikot, bevor er 2014 zu Hertha BSC wechselte. Zu seinen Karrierehighlights zählt das Champions-League-Endspiel 2013, in dem er gegen Manchester City sein erstes Tor in der Königsklasse erzielte und beim dramatischen Spiel gegen den FC Malaga auf dem Platz stand. Schieber reflektiert auch über die Herausforderungen seiner Karriere, insbesondere über die Verletzungen, die ihn oft plagen: "Ich war relativ oft verletzt oder hatte schwierige Zeiten. Das habe ich als junger Spieler nicht so erkannt, dass der Körper das Kapital ist." Trotz dieser Rückschläge blickt er stolz auf seine Zeit beim BVB zurück.
Source: sport.de - 2026-05-29