Massive Fanproteste beim DFB-Pokalfinale gegen hohe Ticketpreise und DFB-Politik

Massive Fanproteste beim DFB-Pokalfinale gegen hohe Ticketpreise und DFB-Politik

Beim DFB-Pokalfinale am 24. Mai 2026 im Berliner Olympiastadion äußerten die Fans des FC Bayern München und des VfB Stuttgart ihren Unmut über den Deutschen Fußball Bund (DFB). Die Protestaktion begann in der 51. Minute, die symbolisch für die umstrittene 50+1-Regel steht, und beinhaltete wütende Sprechchöre sowie große Transparente. Ein besonders auffälliges Banner, das einmal um den Unterrang des Stadions getragen wurde, zeigte ein durchgestrichenes DFB-Wappen und die Worte "Kläger, Richter, Henker". Die Proteste richteten sich nicht nur gegen die hohen Ticketpreise, sondern auch gegen die als unverhältnismäßig empfundene Rechtsprechung des DFB bei Fanvergehen. Die Ticketpreise für das Pokalfinale lagen zwischen 45 und 195 Euro, wobei das Standard-Ticket mit 80 Euro zu Buche schlug. Diese hohen Preise sorgten zusätzlich für Unmut unter den Fans. Nach dem 1:0-Führungstreffer der Bayern durch Harry Kane zündeten die Fans massive Pyrotechnik, was zu einer Spielunterbrechung führte. Der DFB reagierte auf die Vorfälle mit der Aussage: "Wir freuen uns über eine lebendige Fankultur. Diese darf aber nicht dazu führen, dass die Kurven über Spielunterbrechungen oder gar -abbrüche entscheiden." Der Verband kündigte an, die Vorfälle im Nachgang des Pokalfinals aufzuarbeiten.

Source: Sportschau - 2026-05-24