Vertrauenskrise beim FC Bayern: Max Eberls Zukunft wackelt nach Pokalsieg

In einem Interview, das kurz vor dem DFB-Pokalfinale veröffentlicht wurde, äußerte Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, Bedenken hinsichtlich einer Vertragsverlängerung für Max Eberl, den Sportvorstand des Vereins. Hoeneß schätzte die Chancen für Eberls Verbleib auf „60:40“ und bestätigte, dass im Aufsichtsrat des Vereins noch Zweifel bestehen. Am Samstag feierte der FC Bayern seinen 3:0-Sieg über den VfB Stuttgart und krönte sich nach sechs Jahren wieder zum Pokalsieger. Doch neben dem sportlichen Erfolg wurde auch die Zukunft von Eberl thematisiert. Laut einem Bericht der Bild sieht sich Eberl zwei „Kern-Kritikpunkten“ ausgesetzt: Voreiliges Handeln bei Transfers: Eberl wird vorgeworfen, dass er bei der Umsetzung von Transfers oft zu schnell agiert und mehr Transfers forderte, als der Aufsichtsrat genehmigen wollte. Mangelndes Vertrauen: Der Aufsichtsrat hat das Gefühl, dass Eberl nicht genügend Vertrauen in ihre Entscheidungen zeigt und nicht ausreichend kommuniziert, was zu Alleingängen führt. Zusätzlich wird kritisiert, dass Eberl die „Streitkultur“ beim FC Bayern nicht aushalten könne und die Kritik seiner Vorgesetzten persönlich nehme. Hoeneß vermisst den Kontakt zu Eberl und stellt fest, dass es eine „unterschiedliche Art der Arbeitsauffassung“ zwischen ihnen gibt. Eberls Handyfreie Ausflüge an Wochenenden stoßen ebenfalls auf Skepsis im Verein.
Source: sport.de - 2026-05-24