Los Angeles Lakers erleben massive Entlassungswelle nach Franchise-Übernahme

Los Angeles Lakers erleben massive Entlassungswelle nach Franchise-Übernahme

Die Los Angeles Lakers haben am Mittwoch eine bedeutende Entlassungswelle bekannt gegeben, die zahlreiche Mitarbeiter betraf. Ein Insider beschrieb diesen Tag als „ziemlich brutal“ für die Angestellten in der Stadt der Engel. Der Sportjournalist Dan Woike von „The Athletic“ berichtete über die Entlassungen, die im Rahmen der Umstrukturierung nach der Übernahme der Franchise durch Mark Walter erfolgt sind. Betroffen sind vor allem die Bereiche Inhalte, Marketing, Sponsoren, geschäftliche Partnerschaften und Medien. Diese Maßnahme ist bereits die zweite Runde an Entlassungen, nachdem zuvor die South Bay Lakers, die G-League-Franchise, getroffen wurden. Solche Umstrukturierungen sind im Profisport nicht ungewöhnlich. Ähnliche Schritte wurden kürzlich bei den Portland Trail Blazers nach deren Verkauf an Tom Dundon und bei den Minnesota Timberwolves unter dem neuen Besitzer-Duo Marc Lore und Alex Rodriguez beobachtet. Während es in Portland über 70 Entlassungen gab, blieb die Zahl bei den Lakers laut Woike jedoch darunter. Die Lakers hatten bereits nach dem Ausscheiden in den Playoffs gegen die Oklahoma City Thunder (0-4) einige Personalentscheidungen getroffen. Zu den jüngsten Änderungen gehört die Anstellung von Rohan Ramadas als Assistant General Manager sowie die Verpflichtung von Lon Rosen als neuen President of Business Operations. Zudem wurde Tony Bennett, ehemaliger Head Coach der Virginia Cavaliers, als Berater für den Draft in die Organisation geholt. Die Franchise hat sich auch mit Michael Spetner als Chief Strategy and Growth Officer und Ryan Kantor als Vice President of Global Partnerships verstärkt.

Source: sport.de - 2026-05-28