Schalke scheitert am Transfer von Bundesliga-Routinier Diallo

Schalke scheitert am Transfer von Bundesliga-Routinier Diallo

Schalke 04 war an einem ablösefreien Transfer von Abdou Diallo interessiert, doch das Vorhaben scheiterte. Diallo, dessen Vertrag beim katarischen Klub Al Arabi Ende Juni ausläuft, hätte als Schnäppchen in das finanzielle Konzept des Klubs gepasst. Trotz des neuen Hauptsponsors Beumer Group, der rund sieben Millionen Euro pro Saison zur Verfügung stellt, ist Schalke auf kostengünstige Lösungen angewiesen. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga besteht in der Abwehr ein erheblicher Handlungsbedarf, da die Zukunft mehrerer Defensivspieler ungewiss ist. Diallo, der einst zu den gefragtesten Innenverteidigern Europas gehörte, wechselte 2018 für 28 Millionen Euro zu Borussia Dortmund und ein Jahr später für 32 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain. Nach weiteren Stationen in Leipzig und Mainz zog er 2023 für 15 Millionen Euro nach Katar, wo er zuletzt an Umm Salal SC verliehen war. Die Gründe für das Scheitern des Transfers sind unklar. Laut einem Podcast von Sky könnten finanzielle oder fitnessbezogene Aspekte eine Rolle gespielt haben. In der vergangenen Saison kam Diallo bei Umm Salal lediglich auf neun Pflichtspiele, was Fragen über seinen aktuellen Fitnesszustand aufwirft. Sein Marktwert wird auf 4,2 Millionen Euro geschätzt, was einen Transfer grundsätzlich möglich gemacht hätte. Ob Schalke nun in eine andere Richtung bei der Suche nach einem erfahrenen Abwehrspieler denkt, bleibt abzuwarten.

Source: Fussballdaten - 2026-05-26