Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern nach Hoeneß-Attacke in der Schwebe

Max Eberl steht beim FC Bayern vor einer ungewissen Zukunft, nachdem Uli Hoeneß in einem Interview öffentlich Zweifel an seiner Vertragsverlängerung über 2027 hinaus geäußert hat. Diese Aussagen sorgten für Aufregung, insbesondere nach dem 3:0-Sieg des FC Bayern über den VfB Stuttgart im Pokalfinale, das die Münchner nach sechs Jahren wieder zum Pokalsieger krönte. Hoeneß schätzte die Chancen auf einen Verbleib des 52-Jährigen auf "60:40" und bestätigte, dass er an Eberls Fähigkeiten Zweifel habe. Trotz seiner Rolle als Förderer sieht Hoeneß auch die Notwendigkeit für Veränderungen, da Eberl intern immer wieder auf Fehler hingewiesen wurde, ohne dass ein „Lerneffekt“ erkennbar war. Laut Stefan Kumberger, Chefreporter von „Sport1“, ist der öffentliche Druck auf Eberl durch Hoeneß' Aussagen deutlich gestiegen. Kumberger vermutet, dass die Einschätzung von „60 zu 40“ die tatsächlichen Verhältnisse im Aufsichtsrat widerspiegelt, jedoch nicht mit neun Mitgliedern übereinstimmt. Die Situation bleibt angespannt, und es wird erwartet, dass spätestens im August Klarheit über die Zukunft von Max Eberl herrscht. Ohne eine Vertragsverlängerung ist es unwahrscheinlich, dass Eberl weiterhin an der Säbener Straße arbeiten kann. Kumberger äußerte sich dazu: "Ich glaube, wenn der Vertrag im August nicht verlängert werden sollte, wird er seinen Stuhl räumen oder ihn räumen müssen."
Source: sport.de - 2026-05-26