Schweiz besiegt Schweden im Viertelfinal und sorgt für gemischte Gefühle

Schweiz besiegt Schweden im Viertelfinal und sorgt für gemischte Gefühle

Die Schweiz hat im WM-Viertelfinal am Donnerstagabend einen wichtigen Sieg gegen ihren Angstgegner Schweden eingefahren und sich damit eine Medaille an der Heim-WM gesichert. Die Euphorie im Schweizer Lager ist groß, denn der Traum von der Goldenen Medaille lebt weiter. Im Gegensatz dazu ist der Frust bei den Schweden deutlich spürbar. Ein zentraler Punkt der Aufregung war eine umstrittene Szene im Mitteldrittel. Oskar Sundqvist wurde beim Versuch, dem heranrasenden Timo Meier auszuweichen, am linken Knie getroffen und musste verletzt vom Eis getragen werden. Später wurden Bilder von ihm in einem Rollstuhl veröffentlicht. Die Schiedsrichter entschieden lediglich auf eine Zwei-Minuten-Strafe für Meier, während die Schweden eine fünfminütige Strafe forderten, die als Spielstrafe gewertet worden wäre. Nach dem Spiel äußerte sich Ivar Stenberg verärgert: „Ich bin unglaublich hässig, die Schiedsrichter waren feige. Sie trauten sich nicht, gegen das Publikum zu entscheiden.“ Dies beziehe sich auch auf die frühere Spielstrafe gegen den Schweizer Kukan. Der schwedische Trainer kritisierte die Schiedsrichter für ihre Arroganz und Erik Granqvist, TV-Experte bei Viaplay, bezeichnete Meiers Aktion als „wirklich dreckig“. Er fügte hinzu: „Ich will nicht fluchen, aber die Schiedsrichterleistung war einfach nur furchtbar.“ Die hitzigen Diskussionen rund um die Schiedsrichterentscheidungen zeigen, wie sehr Emotionen im Eishockeyspiel verwickelt sind.

Source: 20 Minuten - 2026-05-29